A GENTLE GIANT

THE GREAT DANE

Die Deutsche Dogge. Ein sanfter Riese mit dem Herz eines Weltentdeckers.

Oder eher: Ein Geschöpf, bei dem man sich manchmal fragt, ob es seine eigene Größe eigentlich jemals realisiert hat, oder ob es sich innerlich immer noch für den kleinen Welpen hält, der auf den Schoß passt.

Jeder kennt das Bild. Diese beeindruckende Statur, die elegante Muskulatur und – besonders bei der gefleckten Variante – dieses markante „Leopardenfell“, das sie wie ein edles Unikat aussehen lässt. Wenn sie vor dir steht, wirkt sie nicht wie ein Hund, der sich beweisen muss. Sie wirkt wie ein ruhender Pol, der die Welt mit einer gewissen Gelassenheit betrachtet, solange man ihr nicht den Platz auf dem Sofa streitig macht.

Aber warum ist die Deutsche Dogge eigentlich so?

Historisch gesehen war sie kein reiner Begleithund. Sie war der „Bärenbeißer“, der Saupacker – ein Kraftprotz, der für die Jagd auf wehrhaftes Wild gezüchtet wurde. Sie musste mutig sein, schnell und eine unglaubliche körperliche Präsenz haben. Diese Geschichte von Schutz und Jagd ist in ihrer DNA noch heute verwurzelt, aber sie hat sich in etwas anderes verwandelt: in ein tiefes Bedürfnis nach Bindung und eine souveräne Wachsamkeit.

Genau das sehen wir heute noch.

Die Deutsche Dogge weiß nicht, dass sie ein „Riese“ ist.

Wenn sie durch dein Wohnzimmer läuft, ist sie sich ihrer Masse oft nicht bewusst. Sie ist kein Hund, der hektisch um die Ecken schießt. Sie ist eher ein sanfter Koloss, der sich mit einer fast schon aristokratischen Ruhe bewegt. Aber lass dich von dieser Sanftheit nicht täuschen: Eine Dogge, die ihren Menschen oder ihr Revier bedroht sieht, ist in Sekunden von „Sofa-Modus“ auf „Schutz-Modus“ umgestellt. Das ist keine Aggression. Das ist ihre genetische Antwort: „Ich bin hier, und das ist mein Mensch.“

Dieses Bedürfnis nach Nähe ist wunderschön, aber eine enorme Herausforderung. Eine Dogge, die nicht gelernt hat, ihren Platz zu finden, kann im Alltag körperlich sehr vereinnahmend werden.

Warum wirkt sie oft so „stur“?

Weil sie nicht für den Kadavergehorsam gezüchtet wurde. Sie musste eigenständige Entscheidungen treffen. Wenn du ihr etwas befiehlst, hinterfragt sie kurz: „Ist das jetzt wirklich notwendig?“ Sie braucht keinen Drill. Sie braucht eine Führung, die so souverän ist, dass sie gar nicht erst auf die Idee kommt, das Ruder übernehmen zu müssen.

Darum braucht sie vor allem eines: Klarheit und körperliche Souveränität.

An der Leine bedeutet das: Eine Dogge kannst du nicht „halten“, wenn sie wirklich nach vorne will. Du musst sie führen. Hier greift die Vorderführung perfekt: Wenn die Dogge in eine Erregung gerät oder ihre Masse gegen dich einsetzt, bremst du sie physisch an der Schulter ab. Du unterbrichst ihre Dynamik, bevor sie zu einer physischen Auseinandersetzung wird. Dieser Moment der Begrenzung ist für den Riesen das Signal: „Alles gut, ich übernehme die Beobachtung, du bleibst entspannt.“

Was viele unterschätzen:

Die Deutsche Dogge ist ein extrem feinfühliger Hund. Sie ist ein Spiegelbild deiner Stimmung. Wenn du hektisch oder unsicher bist, wird der Riese nervös – und eine nervöse Dogge ist aufgrund ihrer Größe eine echte Herausforderung. Wer bei sich bleibt, bekommt den entspanntesten Partner der Welt.

Sie ist definitiv kein Hund für ein beengtes Leben, in dem sie ständig auf „Stop“ gesetzt wird. Sie braucht Raum – und sie braucht Menschen, die den Rahmen setzen:

Was geht.

Was nicht geht.

Wann „große Pause“ ist.

Im Umgang mit ihren Menschen ist sie extrem loyal, ein „Schatten-Hund“. Aber: Sie kommuniziert über subtile Signale. Sie braucht keine Dominanznummer, sondern Souveränität. Wer sie mit Konsequenz führt, bekommt einen Begleiter, der für einen durchs Feuer geht – oder sich einfach nur stundenlang an dich kuschelt.

Wer also überlegt, ob diese Rasse etwas für sie wäre, sollte eines wissen: Die Deutsche Dogge wurde gezüchtet, um auch in schwierigen Situationen Mut, Entschlossenheit und körperliche Präsenz zu zeigen.Dahinter steckt eine gehörige Portion Souveränität.

Und eines sollte jeder wissen:

Die Deutsche Dogge gehört zu den Hunden, die Körperkontakt lieben. Die Größe der Couch entscheidet deshalb weniger darüber, wie bequem du sitzt – sondern wie viel Luft zum Atmen dir beim Kuscheln noch bleibt.

 

 

„Lady“ ist eine Deutsche Dogge und der tägliche Begleiter des Teufels.

Sie wurde am 16. Februar 2016 geboren, im Jahr 2018 habe ich ihr eine Personal Coin gewidmet.

Sie trägt den Namen „Faithful to the end“.

Auflage: 111 Stück

Diese trägt die Nummer 11/111

LCB9F6

Der Trackingcode taucht hin und wieder irgendwo auf.

Wenn Du ihn gefunden hast darfst Du diese Geocoin sehr gerne discovern.

Ich freue mich natürlich über einen individuellen Logeintrag, auf doofe Einheitslogs verzichte ich gerne…

Viel Spaß an dem Icon,

Micha & Lady

 

 

Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.